Westafrika: Aufbruch in eine besser Zukunft

Immer wieder wird Afrika in einem Atemzug mit Bürgerkriegen,
Hungersnöten, Epidemien und einer schlechten Wirtschaftslage genannt. 2011 beispielsweise waren knapp 12 Millionen Menschen am Horn von Afrika akut vom Hunger bedroht.

Doch auch im Westen Afrikas ist Hunger an der Tagesordnung. Die Menschen in Burkina Faso, Mauretanien, Mali und anderen Ländern in Westafrika kämpfen häufig mit langen Dürreperioden. Die Folge: Ein viel zu geringer Ernteertrag. Oft bleibt zum Essen nur eine Schale Reis am Tag – wenn überhaupt. Drastisch verschlimmert wird die Situation durch Nahrungsmittelspekulationen. 2012 standen in Westafrika 18 Mio. Menschen vor einer Hungersnot. Ein wichtiges Zielland für die Hilfe von ADRA ist daher in diesem Jahr Westafrika.

Was können Hilfsorganisationen leisten, um den vielen Familien, die täglich ums Überleben kämpfen, nachhaltig zu helfen? Wie kann auf Dauer fremde Unterstützung überflüssig werden?

Hungersnöte entstehen nicht von heut auf morgen – es ist vielmehr ein schleichender Prozess, dem wir begegnen müssen – und gefährdet sind die Länder auf dem zweitgrößten Kontinent der Welt fast alle. Es reicht nicht aus, in einer akuten Krise Nahrungsmittel an die hungernden Menschen zu verteilen. Frühzeitiges Handeln und nachhaltige Hilfen zur langfristigen Verbesserung der Situation, wie eine Förderung der ländlichen Entwicklung und eine zunehmende Gesundheitsversorgung, sind der Schlüssel. Doch handeln können wir nur mit finanzieller Unterstützung.

Helfen Sie den Menschen mit Ihrer Spende!