Unsere Partner sind die regionalen ADRA-Vertretungen in Europa, Australien, Afrika, in verschiedenen Regionen Asiens sowie in Nord- und Südamerika und die ADRA-Schwesterorganisationen in z. Zt. über 120 Ländern, die ihre Projekte und Programme selbst entwickeln.
Außerdem arbeiten wir mit der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in über 180 Ländern der Erde eng zusammen und können deren kirchliche Strukturen nutzen.
ADRA Deutschland e. V. arbeitet zusammen mit:
Kommunen, staatlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen (NRO) in der Bundesrepublik Deutschland und in den Entwicklungsländern.
Als Nichtregierungsorganisation arbeitet ADRA Deutschland unabhängig von staatlichen Stellen. Ein wichtiges Ziel sehen wir darin, die Industrienationen in die Pflicht zu nehmen und sie an ihre Verantwortung zu erinnern. Daher unterstützen wir gemeinsam mit zahlreichen Partnern, die Aktion "Deine Stimme gegen Armut", um Armut zu einem öffentlichen Thema zu machen.
In dem Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (kurz VENRO) setzen wir uns mit vereinten Kräften dafür ein, Gerechtigkeit in einer Welt der zunehmenden Interdependenz zu fördern. Die Globalisierung hat zu einer beschleunigten Ungleichverteilung zulasten der Entwicklungs- und Schwellenländer geführt.
Die Generaldirektion für Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der EU-Kommission (ECHO) wurde 1992 ursprünglich als Amt für Humanitäre Hilfe mit dem Ziel der Durchführung und Finanzierung von humanitären Hilfsmaßnahmen der EU in Nichtmitgliedstaaten gegründet.
Auch viele Hilfsprojekte von ADRA Deutschland werden durch diese EU-Kommission finanziert und dadurch erst möglich gemacht.
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, kurz BMZ, konzeptioniert die Entwicklungsarbeit der Bundesrepublik Deutschland. Es orientiert sich dabei an den Millenniumszielen, das heißt, den Anteil der Weltbevölkerung, der unter extremer Armut leidet, bis 2015 zu halbieren und allen Kindern eine Grundschulausbildung zu verschaffen.
Das Auswärtige Amt – also das deutsche Außenministerium – hat einen Arbeitsstab eingerichtet, der humanitäre Hilfsprojekte betreut. Er arbeitet gemäß der Annahme, dass alle Menschen das Recht auf humanitäre Hilfe haben, unabhängig von ihrer Herkunft, Staatsangehörigkeit oder Religion. Die Not der Menschen zu lindern, die Katastrophen und Kriege erleben, ist das Ziel des Arbeitsstabes "Humanitäre Hilfe".