Kriege, Naturkatastrophen und Epidemien bedürfen insbesondere in den sogenannten Schwellen- und Entwicklungsländern einer schnellen und flexiblen Hilfe. Die Hilfsorganisation ADRA entwickelt Maßnahmen, um die notwendige Hilfe sofort und zielgenau zu leisten.
Auch wenn der Krieg für die Menschen in Deutschland nicht unmittelbar zu spüren ist, ist uns doch nur allzu bewusst, welche Folgen militärische Auseinandersetzungen auf beiden Seiten haben – auch und gerade für die Zivilbevölkerung. Deutlich vertrauter indes sind uns Naturkatastrophen und Epidemien – die alljährlichen Grippe- und Magen-Darm-Epidemien lassen grüßen.

Anders als in den Entwicklungsländern steht uns jedoch eine ebenso umfangreiche wie jederzeit zugängliche Hilfe zu Verfügung. Unser Lebensstandard beinhaltet nicht nur eine ausgezeichnete medizinische Versorgung, sondern auch warme Kleidung sowie ein Dach über dem Kopf, inklusive ausreichend Trinkwasser und Nahrungsmittel. Dadurch ist es uns möglich, die Epidemien und Naturkatastrophen in den meisten Fällen unbeschadet zu überstehen.
In den Schwellen- und Entwicklungsländern führen Naturkatastrophen und Epidemien dazu, dass täglich etwa 30.000 Kinder an den Folgen vermeidbarer Krankheiten sterben. (Quelle: UNICEF) Der Grund: Eine unzureichende Versorgung mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln sowie Medikamenten entscheidet in vielen dieser Länder über das Leben der Menschen – häufig leider zu ihren Ungunsten. Zudem müssen viele der Einwohner in unzureichenden Behausungen leben, sodass sie die volle Härte der Natur zu spüren bekommen.
Die Hilfsorganisation ADRA setzt sich daher dafür ein, das Überleben in den hilfsbedürftigen Ländern nachhaltig zu sichern. Zu unseren Aufgaben zählt zum einen die Direktversorgung (etwa mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Decken), die in Zeiten der Krise so dringend benötigt werden. Zum anderen ist es unser Ziel, eine langfristige Hilfe in diesen Ländern zu sichern. So war ADRA Deutschland 2005 für die Opfer der Flutkatastrophe in Südasien im Einsatz und versorgte 2008 als erstes Hilfswerk Sturmopfer auf den Pyinsalu Inseln in Myanmar.
Leider erfordern Kriege, Naturkatastrophen und Epidemien immer wieder den Einsatz von Hilfsorganisationen. ADRA Deutschland führt jedes Jahr erneut Hilfsaktionen in über 40 Ländern durch.
Wenn Sie mehr über die Projekte von ADRA Deutschland erfahren möchten, stehen Ihnen die folgenden Seiten zur Verfügung. Selbstverständlich freuen wir uns über eine Nachricht oder eine Spende von Ihnen.
Eigentlich sollte man einen Menschen nicht bemitleiden, besser ist es, ihm zu helfen.
Maksim Gorkij
Dank moderner Informationsmedien können wir eine Umweltkatastrophe quasi live miterleben. Live, aber in der Regel nicht am eigenen Leib. Wir empfinden Mitleid mit den Opfern und deren Angehörigen, aber wie viele haben trotz allem aktiv etwas zur Katastrophenhilfe beigetragen? Für die Betroffenen selbst ist nach einem solchen Ereignis nichts mehr so wie es einmal war.
Umso wichtiger ist die Katastrophenhilfe. ADRAs Katastrophenhilfe ist dann zur Stelle, wenn Menschen nicht mehr weiter wissen. Wer sein Hab und Gut verloren hat, ist auf die Unterstützung anderer angewiesen.
Um einen Neuanfang zu schaffen und dort neuen Lebenswillen zu entfachen, wo er sonst erlöschen würde, ist die Katastrophenhilfe notwendig und bedarf unserer Unterstützung.