<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>News-Feed (RSS) von ADRA Deutschland e. V.</title>
		<link>http://www.adra.de/</link>
		<description>News-Feed (RSS) von ADRA Deutschland e. V.</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>News-Feed (RSS) von ADRA Deutschland e. V.</title>
			<url>http://www.adra.de/fileadmin/templates/adra/gfx/rss.gif</url>
			<link>http://www.adra.de/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>News-Feed (RSS) von ADRA Deutschland e. V.</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 15:35:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Interview: Trinkwasser für Mindanao</title>
			<link>http://youtu.be/YF9M9V5kC4o</link>
			<description>Der Tropensturm auf den Philippinen, im Dezember 2011, hat viele Menschen in den Tod gerissen oder...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>++TOP-NEWS++</category>
			<category>2012</category>
			<category>Asien</category>
			<category>Philippinen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Muttertag 2012: Millionen Mütter in der Sahelzone hungern</title>
			<link>http://www.adra.de/artikel/muttertag-2012-millionen-muetter-in-der-sahelzone-hungern.html</link>
			<description>Heute ist für viele Mütter ein ganz besonderer Tag. Kinder überall auf der Welt danken ihnen für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Bericht &quot;<link http://www.savethechildren.org/atf/cf/%7B9def2ebe-10ae-432c-9bd0-df91d2eba74a%7D/2012_MOTHER%E2%80%99S_INDEX_RANKINGS.PDF - external-link-new-window>State of the World's Mothers 2012</link>&quot; der Organisation Save the Children wird aufgeführt, in welchen Ländern der Erde es Müttern besonders gut oder besonders schlecht geht. Auf den 10 letzten Plätzen landen neben Afghanistan auch Mali und Tschad. In Afghanistan führt ADRA jeden Winter ein Hilfsprojekt durch, das besonders hilfsbedürftigen Frauen durch die Produktion von Decken eine Arbeit und somit ein Einkommen sichert und zusätzlich den Menschen durch die Decken ermöglicht, den kalten Winter zu überstehen. Doch momentan stehen im Fokus unserer Arbeit vor allem die Ländern in der Sahelzone. Dort breitet sich eine schlimme Hungerkrise aus. Zahlreiche Mütter verlassen mit ihren Kindern ihre bisherigen Wohnorte. Sie sind verzweifelt, haben kaum noch Nahrung oder sauberes Trinkwasser für sich und die Kinder und wissen nicht, was der nächste Tag bringt.
<h2>Sauberes Trinkwasser für die Menschen im Tschad</h2>
ADRA führt Hilfsprojekte in Mali und im Tschad durch, um den sogenannten IDPs, den Binnenvertriebenen, einer besonders schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppe wieder Hoffnung und eine Perspektive für die Zukunft zu schenken. Zu den Binnenvertriebenen zählen vor allem Frauen und Kinder, die innerhalb ihres Landes fliehen mussten. Sie besitzen oft nur das, was sie auf der langen Reise in eine neue, ungewisse Zukunft tragen konnten.
Im Tschad verteilt ADRA <b>2.500 Hygiene-Kits</b> mit Mitteln des täglichen Bedarfs wie Seife, Kochtöpfen und Tellern, baut alte, offene Brunnen um und reinigt sie, damit die Trinkwassersicherheit wiederhergestellt wird. Außerdem werden insgesamt <b>1,5 Mio. Liter sauberes Trinkwasser </b>an 50 Schulen in den Regionen Ouaddai und Dar Sila verteilt. 
<h2>Nahrungsmittel-Anbau in Mali</h2>
Auch in Mali ist ADRA aktiv und verteilt Nahrungsmittel an Kinder. Damit die reine Verteilung von Nahrungsmitteln nicht zur  Abhängigkeit führt, hält ADRA außerdem sogenannte &quot;Cash for Work&quot; und &quot;Cash for  Training&quot; Workshops. Die Bevölkerung lernt dabei wichtige Fähigkeiten, die langfristig zur Bekämpfung  der Hungersnot dienen. Das verdiente Geld wiederum stärkt die  Binnennachfrage und führt dazu, dass der lokale Markt wieder attraktiver  für die Händler wird.
Zur langfristigen Stabilisierung der Lage sollen vor allem <b>Schulungen für verbesserte Anbaumethoden in Mali</b> durchgeführt werden, die an die veränderten Klimabedingungen angepasst sind. Zusätzlich fördert ADRA den <b>Anbau von Nahrungsmitteln in Gemüsegärten</b>. Dazu verteilt ADRA Setzlinge und Werkzeuge. 
<img style="float: left; " src="uploads/RTEmagicC_spenden-button_sahel_02.png.png" height="109" width="190" alt="" />
<h3><br /><link 5 - internal-link><b>Spendenkonto</b></link>:</h3>
Konto-Nr. <b><b>2000 702 09</b></b><br />BLZ: <b>508 800 50</b> | Commerzbank Darmstadt<br />Verwendungszweck: <b>Sahelzone</b>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>Europa</category>
			<category>Afrika</category>
			<category>Deutschland</category>
			<category>Mali</category>
			<category>Frauen</category>
			<category>Katastrophenhilfe</category>
			<category>Armut</category>
			<category>Ernährung</category>
			<category>2012</category>
			
			<author>mirjam.greilich@adra.de</author>
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 13:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Laufen für den guten Zweck: Mach mit beim Heldenrennen</title>
			<link>http://www.adra.de/artikel/laufen-fuer-den-guten-zweck-mach-mit-beim-heldenrennen.html</link>
			<description>Am 13. Mai 2012 findet zum ersten Mal in Deutschland das so genannte Heldenrennen in Berlin statt....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><b>So funktioniert's<br /></b></h2>
Bei der Anmeldung wird eine einmalige Gebühr in Höhe von 12 Euro fällig und der Läufer sucht sich aus, für welche Organisation er laufen möchte - wir empfehlen die Kampagne &quot;Gemeinsam für Afrika&quot; bei der auch ADRA Deutschland Mitglied ist. 
Bevor es dann an den Start geht, muss noch eine Starterlaubnis eingeholt werden - und die gilt es zu &quot;ersammeln&quot;. Wer sich der Herausforderung stellt und 300 Euro    Startgebühr sammelt, darf die 6km Strecke für den guten Zweck laufen. Damit unterstützt er direkt die Arbeit von Gemeinsam für Afrika, denn die 300    Euro sind nicht nur die Startgebühr, sondern fließen in die    Hilfsprojekte der Kampagne. Damit können 30 Kinder ärztlich untersucht und mit Basismedikamenten behandelt werden.
<div class="indent"><h2>Ort und Ablauf</h2>
Sonntag, 13. Mai 2012 | 10:30 Uhr
Berlin, Jungfernheide, Am Heckerdamm </div>
<h2>Der Termin ist zu kurzfristig?</h2>
Das Heldenrennen in Berlin ist nur der erste von drei Spendenläufen dieses Jahr. Weitere Läufe finden am <link http://heldenrennen.com/veranstaltung/koeln/ _blank external-link-new-window>06. Oktober in Köln</link> und am <link http://heldenrennen.com/veranstaltung/muenchen/ _blank external-link-new-window>20. Oktober in München</link> statt. Auch dafür kann man sich natürlich schon beim Veranstalter registrieren. 
<i>Wir registrieren mom. auch ADRA Deutschland als Organisation, so können bei den nächsten Heldenrennen auch Helfer für die Projekte von ADRA laufen. <b>Wir freuen uns auf Euer Engagement!</b></i>]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			<category>Europa</category>
			<category>Deutschland</category>
			<category>Entwicklungszusammenarbeit</category>
			
			<author>mirjam.greilich@adra.de</author>
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 09:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Interview: Gabriela Zipper-Banas über die Hilfe von ADRA in Laos</title>
			<link>http://www.adra.de/artikel/interview-gabriela-zipper-banas-ueber-die-hilfe-von-adra-in-laos.html</link>
			<description>Seit 2010 führt ADRA Deutschland im Nordwesten von Laos ein Hilfsprojekt durch, das in 14 Dörfern...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>ADRA Deutschland: Frau Zipper-Ba<span>n</span>as, sie sind  Regionalkoordinatorin für die Region Asien bei ADRA Deutschland und  betreuen das ADRA Projekt in Laos. Kürzlich waren Sie vor Ort, um die  Entwicklung zu begutachten. Wie geht es voran?</h2>
<b>Gabriela Zipper-Banas: </b>Nun, das Projekt läuft ja mittlerweile  seit knapp drei Jahren, der Vergleich zu 2010 ist immens. Bevor wir  damals mit den Maßnahmen starteten war es sehr schmutzig in den Dörfern.  Überall liefen Tiere umher. Die Dorfbewohner tranken das verunreinigte  Wasser aus den Flüssen, verrichteten ihr Geschäft im Freien, in  unmittelbarer Umgebung ihrer Unterkünfte und lagerten die Nahrungsmittel  ohne Schutz vor Insekten. Die Folge waren vielerlei Krankheiten, allen  voran Durchfallerkrankungen und Erkrankungen der Atemwege. Auch die  Hygieneverhältnisse waren katastrophal. Den Menschen war es einfach  nicht bewusst, dass es wichtig ist, sich nach dem Toilettengang die Hände zu  reinigen, bevor man beispielsweise das Essen zubereitet. Wir sahen hier  einen großen Entwicklungsbedarf.
Mittlerweile haben die Dörfer so genannte Waterpoints. An fünf bis  sechs zentralen Stellen stehen Wasserpumpen, die das Wasser aus den  Quellen zapfen. Seitdem die Wasserpoints installiert wurden, hat sich  die Krankheitsrate der Dorfbewohner drastisch verringert. Es treten kaum  noch Durchfallerkrankungen auf, die Menschen fühlen sich viel gesünder  und haben ein stärkeres Immunsystem. Außerdem sparen sie sich den weiten und beschwerlichen  Fußmarsch zu den Wasserstellen und  haben somit mehr Zeit für die Familie und ihre Arbeit in der  Landwirtschaft. 
Die Arbeit von ADRA läuft sogar so gut, dass wir aufgrund von  Budgeteinsparungen sogar zwei weitere Dörfer mit einem Wassersystem  ausstatten können. Außerdem sollen anstatt der 510 Toiletten insgesamt  733 Latrinen gebaut werden. Durch den Rückgang der allgemeinen  Krankheiten können die mobilen Kliniken ihrer Arbeit auf die  Mutter-Kind-Gesundheit konzentrieren und sind nun vor allem in der  Vorsorge tätig.
<h2>Wie haben Sie die Bereitschaft der Bevölkerung erlebt, für ein Umdenken im Hinblick auf Gesundheitsfragen?</h2>
Die Menschen sind für vieles offen. Natürlich muss man sich ihnen  über ihre kulturellen Gepflogenheiten nähern, aber sie selbst wollen  eine Veränderung, eine Verbesserung ihrer Lebensumstände, sonst hätten  sie sich als Dorf nicht bei der Regierung für den Bau eines  Wassersystems beworben. Besonders beliebt sind bei der Bevölkerung die Gesundheitstrainings. Die Theaterstücke über das Hände  waschen und den Umgang mit dem Wasser haben sich bei den Menschen im  Dorf tief eingeprägt. Auch die Latrinen werden bereitwillig von 90 – 95  Prozent der Menschen genutzt. Nur die älteren Frauen der Hmongs tun sich  noch etwas schwer, da sie kulturell bedingt ihr Geschäft nicht &nbsp;auf dem  ihrer Männer erledigen möchten. Doch auch hier findet ein Umdenken  statt, das bereits an der jüngeren Generation deutlich wird. 
<h2>Kann man den Menschen einen Anreiz bieten, auch weiterhin das neu gewonnene Wissen einzusetzen?</h2>
Die Menschen fühlen sich alle in ihrer Grundgesundheit gestärkt, das  ist schon ein großer Anreiz. Außerdem wurde von der Regierung ein  Wettbewerb für die Dörfer ausgeschrieben. Dabei geht es vor allem um die  persönliche Hygiene der Dorfbewohner, die Hygiene im Haushalt und im  Dorf allgemein. Insgesamt dreimal kommt ein Vertreter der Regierung  unangemeldet ins Dorf und begutachtet die Situation. Findet er ein  sauberes Dorf und hygienebewusste Dorfbewohner vor, dann erhält das Dorf  die rote Fahne, die am Dorfeingang aufgehängt wird. Sie zeichnet das  Dorf aus, besonders sauber zu sein. Ist das Dorf und dessen Bewohner auf  einem guten Weg im Hinblick auf die Sauberkeit gibt es die gelbe Flagge  und sind noch deutliche Mängel vorhanden wird eine blaue Flagge  gehisst. Die Dorfbewohner sind unglaublich stolz, wenn sie die rote  Fahne erhalten.
<h2>Wie geht es in den Dörfern weiter, wenn das Hilfsprojekt von ADRA abgeschlossen ist?</h2>
Zu Beginn des Projekts wurden so genannte Wasserkomitees gegründet.  Sie bestehen aus Dorfbewohnern, die während der Arbeit von ADRA aktiv mitgeholfen haben und dadurch auch den  technischen Umgang mit dem Wassersystem kennen. Sie sind in der  Lage Wartungsarbeiten und Reparaturen vorzunehmen. Nachdem sich ADRA  zurückgezogen hat, werden diese Wasserkomitees die Instandhaltung des  Wassersystems übernehmen. Ab diesem Zeitpunkt fallen für die  Dorfbewohner monatlich geringe Wassernutzungsgebühren von umgerechnet 5 Cent pro Person an. Das Wasserkomitee setzt diese Gebühren dann für die Wartung  der Anlagen ein, sodass die Bevölkerung auch noch die nächsten 15 bis 20  Jahre von dem neuen Wassersystem profitieren kann.
<div class="indent"><h3 class="align-right"><link http://www.adra.de/artikel/laos-wenn-mangelnde-hygiene-krank-macht.html _blank external-link-new-window "Laos: Wenn mangelnde Hygiene krank macht">Seite 2: </link><link http://www.adra.de/artikel/laos-wenn-mangelnde-hygiene-krank-macht.html _blank external-link-new-window "Laos: Wenn mangelnde Hygiene krank macht">Laos: Wenn mangelnde Hygiene krank macht</link></h3></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>2012</category>
			<category>Asien</category>
			<category>Laos</category>
			<category>Wasser</category>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Hygiene</category>
			
			<author>mirjam.greilich@adra.de</author>
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 13:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sahelzone: Die Hungersnot rückt näher</title>
			<link>http://www.adra.de/artikel/sahelzone-die-hungersnot-rueckt-naeher.html</link>
			<description>Schon seit Wochen warnen Hilfsorganisationen wie ADRA vor dem Ausbrechen einer großen Hungersnot in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Koordinierungsausschuss des Auswärtigen Amts, in dem auch ADRA Deutschland vertreten ist, dient dem Austausch über Themen mit Brisanz und schnellem Handlungsbedarf. Das trifft auch auf die aktuelle Situation in der Sahelzone zu. Die Lage spitzt sich immer mehr zu. Seit Monaten hat es in dem Gebiet rund um die Sahelzone nicht mehr geregnet, die Nahrungsmittel werden knapper und vor allem immer teurer. Das können sich die ohnehin armen Menschen in der Sahelzone nicht leisten – sie hungern. Mittlerweile ernähren sich viele schon vom Saatgut, um zu überleben.
Unser Mitarbeiter Axel Schroeder, Regionalkoordinator für West-Afrika, hat am Koordinationsausschuss des Auswärtigen Amts teilgenommen und schildert seine Eindrücke:
<blockquote>&quot;Das Stimmungsbild ist klar. Die Nahrungsmittelsicherheit in der Sahelzone wird als kritisch bewertet. Die derzeitige Not ist eine Folge langjähriger Prozesse. Dazu beigetragen haben unter anderem schlechte Ernten durch ausbleibenden Regen, politische Unruhen und hohe Preise für Agrarrohstoffe&quot;.</blockquote>
<b>Im Niger beispielsweise leben 5,5 Millionen Menschen in Ernährungsunsicherheit.</b> Sie benötigen dringend unsere Hilfe. Im Koordinierungsausschuss wurden mögliche Programme besprochen, um die Menschen zu unterstützen, z.B. im Bereich der Viehzucht. Auch die Situation in Mali wurde angesprochen. Sie wurde als unübersichtlich beschrieben, aber nicht als kritisch. Der Süden sei relativ stabil, aus dem Norden höre man sehr wenig. Die beunruhigende Islamisierung der Region, wie die Einführung der Scharia in manchen Teilen, müsse beobachtet werden.
Die Reaktion der Regierung im <b>Tschad </b>auf die Nahrungsmittelkrise wurde im Koordinierungsausschuss als zeitgerecht und ausreichend bewertet. Auch <b>ADRA ist dort aktiv und führt Hilfsprojekte für die Menschen durch</b>. Der Referent der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GZI) nannte ADRA als zuverlässigen Partner und riet dem Auswärtigen Amt an, die bestehenden Projekte mit ADRA zu intensivieren bzw. auszubauen. 
<p style="margin-left:0cm; text-align:justify"><link 5 - internal-link><i><span style="line-height:115%; font-family:&quot;Courier New&quot;"><img style="float: left;" alt="Spenden für Menschen in der Sahelzone" src="uploads/RTEmagicC_spenden-button_sahel.png.png" height="109" width="190" /></span></i></link></p>
<p style="margin-left: 0cm; text-align: justify;"></p>
<p style="margin-left: 0cm; text-align: justify;"><b><link 5 - internal-link><i><span style="line-height: 115%; font-family: &quot;Courier New&quot;;">Unterstützen auch Sie die Menschen in der Sahelzone und helfen Sie mit, eine Hungersnot zu unterbinden.</span></i></link></b></p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>2012</category>
			<category>Afrika</category>
			<category>Mali</category>
			<category>Niger</category>
			<category>Ernährung</category>
			<category>Katastrophenhilfe</category>
			<category>Katastrophenvorsorge</category>
			
			<author>mirjam.greilich@adra.de</author>
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 13:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Laos: Wenn mangelnde Hygiene krank macht</title>
			<link>http://www.adra.de/artikel/laos-wenn-mangelnde-hygiene-krank-macht.html</link>
			<description>Was passiert, wenn die Natur zur Toilette erklärt wird und das Trinkwasser ein Bakterienherd ist?...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Hände waschen ist für Tai Lee völlig neu</h2>
Der 15-jährige Tai Lee besucht die Paknamla Schule in Luang Namtha, im Nordwesten von Laos. Luang Namtha ist die drittärmste Provinz des Landes. Tai Lee, seine Familie und seine Freunde kämpften vor einigen Jahren noch mit Malaria und anderen Krankheiten. Sie tranken schmutziges Wasser, in dem sie auch ihre Wäsche wuschen und Tiere badeten - Wasser, das von Parasiten befallen war. Doch Tai Lee und seine Familie hatten keine Wahl. Auch die Hygienebedingungen waren katastrophal. Die Dorfbewohner verrichteten ihr Geschäft in der Natur und wussten nicht einmal, dass man sich danach die Hände reinigen sollte. Ländliche Gemeinden wie Luang Namtha weisen landesweit die schlechtesten Gesundheitsindikatoren auf, so waren gerade dort dringend Maßnahmen notwendig, um den Menschen zu helfen und ihre Situation langfristig zu verbessern.
Allgemein ist die Wasserversorgung in Laos schlecht – <b>nur 32 Prozent der ländlichen Bevölkerung hat Zugang zu sauberem Trinkwasser</b>. Dementsprechend ist auch die gesundheitliche Situation der Menschen oft mangelhaft, was es vielen erschwert, einer Arbeit nachzugehen – ein Teufelskreis.
<h2>Hygienetrainings für die Dorfbevölkerung</h2>
<img alt="Kinder waschen sich am Waterpoint von ADRA" title="Die Schulungen haben sich gelohnt - die Kinder waschen sich jetzt regelmäßig." style="padding-right: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_19042012_laos_b2.jpg.jpg" height="150" width="196" />Um die gesundheitliche Situation der Menschen langfristig zu verbessern, führt ADRA Deutschland zusammen mit ADRA Laos ein Hilfsprojekt bei ethnischen Minderheiten wie den Hmong, Lanten, Khmu und Yao durch. <b>Innerhalb von drei Jahren errichtet ADRA in 14 Dörfern und deren Schulen&nbsp; Wasserversorgungssyste</b><b>me.</b> <b>Hygienetrainings für die Dorfbevölkerung helfen dabei, die Menschen für das Thema Hygiene zu sensibilisieren und machen ihnen bewusst, welche negativen gesundheitlichen Folgen das Nutzen der Natur als Toilette haben kann</b>. 
In Form unterhaltsamer Theaterstücke wurden so bereits über 100 Schulungen durchgeführt, die das Gesundheitsbewusstsein der Menschen fördern – vom Schulkind bis zum Dorfältesten. Sie erlernen in den Schulungen die einfachsten Dinge, wie regelmäßiges Hände waschen oder das waschen der Lebensmittel vor der Zubereitung. Was für uns selbstverständlich klingt, ist für sie völlig neu. Ein mobiles Klinikteam kontrolliert im Zuge des Projekts zusätzlich den Gesundheitszustand der Einwohner und gibt Tipps, wie sie weiterhin gesund bleiben. <b>Parallel zum Hygienetraining baut ADRA in Luang Namtha 510 Latrinen</b>.
<h2>Ein neues Lebensgefühl</h2>
<img alt="Ein Junge wäscht sich die Hände an einer Wasserpumpe von ADRA" title="Vor dem Essen waschen sich jetzt alle Familienmitglieder die Hände." style="padding-left: 10px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_19042012_laos_b1_02.jpg.jpg" height="196" width="150" />Dank der Unterstützung von ADRA lernen die Bewohner von Luang Namtha, dass Sauberkeit und Gesundheit einander bedingen: Sauberes Wasser und eine saubere Umgebung fördern die Gesundheit. Tai Lee und die anderen Dorfbewohner haben die neuen Verhaltensweisen bereits verinnerlicht. Sie nutzen die gebauten Latrinen, trinken sauberes Wasser aus den neu angelegten Wasserpumpen im Dorf und schlafen unter Mosquito-Netzen, um nicht an Malaria zu erkranken.
Insgesamt wird mit dem Projekt 3700 Menschen nachhaltig geholfen. Eine Hilfe für die Zukunft, die sich auch auf die nächsten Generationen überträgt.
<h3><link 5 - internal-link><img style="padding-right: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_spenden_button.png.png" height="109" width="190" alt="" /></link></h3>
<h3></h3>
<h3><link 5 - internal-link>Helfen auch Sie, die Lebensbedingungen von Kindern wie Tai Lee zu verbessern!</link></h3>]]></content:encoded>
			<category>++TOP-NEWS++</category>
			<category>2012</category>
			<category>Asien</category>
			<category>Laos</category>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Hygiene</category>
			<category>Wasser</category>
			
			<author>mirjam.greilich@adra.de</author>
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 12:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Interview mit ADRA Mali Direktor: Wie geht es weiter in Mali?</title>
			<link>http://www.adra.de/artikel/interview-mit-adra-mali-direktor-wie-geht-es-weiter-in-mali.html</link>
			<description>Kurz vor Ostern verschärfte sich die Situation in Mali zunehmend. Der Druck auf die Putschisten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Situation in Mali war und ist noch immer gespannt. Im Norden ist bereits zwei Drittel des Landes in den Händen von Tuareg-Rebellen (Nationale Bewegung zur Befreiung des Azawad) und Islamisten (z.B. Ansar Dine, AQMI, Boko Haram). Im Süden hat die Militärjunta nun endlich den Weg für eine Übergangsregierung freigemacht. Am 08.04. reichte dann auch Präsident Touré offiziell seinen Rücktritt ein. Mittendrin wartet die Bevölkerung sehnsüchtig auf Hilfe. Denn was in den Medien schon wieder in den Hintergrund gedrängt wird, die andauernde Dürre schwächt Menschen, Vieh und Land. Millionen hungern und warten dringend auf Hilfe von außen.
<h3>Unser Kollege Michael Reich, Direktor von ADRA Mali, war bis zum 5. April in Mali und kennt die Bedenken und Ängste der Bevölkerung:</h3>
<img style="float: left; padding-right: 10px;" src="uploads/RTEmagicC_MichaelReich_b.jpg.jpg" height="124" width="100" alt="" /><b>Michael Reich:</b> &quot;Die Situation ist kompliziert und das Stimmungsbild der Bevölkerung gespalten. Die Menschen sind verängstigt, was aus ihrem Land und dessen Führung werden wird. Da sind zum einen die Rebellen im Norden und zum anderen die Putschisten im Süden. Worin sich die Bevölkerung mehrheitlich einig ist: Sie ist zufrieden über die Absetzung des Präsidenten und über die Lektion, die ihm damit erteilt wurde. Daher begrüßte sie auch den Rücktritt des Präsidenten.&quot;
<h3>ADRA Deutschland: Vor dem Putsch wurde Mali vor allem aufgrund der andauernden Dürre und der drohenden Hungersnot in den Medien genannt. Wie haben Sie die Situation der Menschen in Mali wahrgenommen? </h3>
 <img alt="Eine Frau verkauft Gemüse" style="padding-left: 10px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_gemueseanbau_b.jpg.jpg" height="204" width="150" />&quot;Die Bevölkerung in Mali war sich schon seit der mangelnden Regenfälle im vergangenen Sommer darüber im Klaren, dass es ein schwieriges Jahr werden würde und es vermehrt Hunger geben würde. In einigen Regionen sind Ernteausfälle von ca. 80 Prozent zu verzeichnen und ein besorgniserregender Rückgang der Biomasse, die insbesondere für die Viehzucht wichtig ist. Seit Anfang des Jahres kann man sehen, dass die Getreidespeicher in den Dörfern bereits so schlecht gefüllt sind, wie es sonst erst Monate später der Fall ist. Zunehmend wird der Zugang zu Nahrungsmitteln durch Preisanstiege für Getreide - teilweise um 120 Prozent - enorm verschlechtert. Die Bevölkerung versucht, darauf so weit sie kann zu reagieren, indem sie verstärkt Gemüseanbau betreibt und mit ihren Viehherden schon wesentlich früher in Richtung Süden zieht. Dennoch bleiben die Menschen mindestens bis zur nächsten Ernte auf Hilfe angewiesen.&quot;  
<h3>Vergangenen Donnerstag haben Sie und weitere verbliebene ausländische Mitarbeiter von ADRA Mali das Land aus Sicherheitsgründen verlassen. Wie liefen die Arbeiten von ADRA Mali nach dem Putsch und gehen die Projekte weiter, obwohl ein Teil der Belegschaft momentan nicht in Mali ist?</h3>
 &quot;Nun, der Großteil der Belegschaft ist noch im Land. Nur drei unserer gut 20 Mitarbeiter sind evakuiert worden, da sie aus dem Ausland kommen. Das Landesbüro und die beiden Projektbüros sind seit der Aufhebung der Ausnahmesperre wieder geöffnet und die Arbeit geht seither unbeirrt weiter. Allerdings haben wir die Sanktionen durchaus gespürt. Wir hatten in der vergangenen Woche für mehrere Tage keinen Strom im Büro, alle Aktivitäten liefen über einen Generator. So einen langen Stromausfall hatte ich in Mali noch nie. Auf Hochtouren laufen auch die Planungen für ein Großprojekt mit dem Welternährungsprogramm, wo wir 4.600 Tonnen Lebensmittel an 80.000 Begünstigte verteilen wollen. Unsere Kollegen in Mali nehmen die Planungsarbeit vor, während wir sie aus dem Ausland dabei&nbsp;unterstützen.&quot; 
<h3>Wie wird sich die Gründung der Übergangsregierung auf die Lage im Norden des Landes auswirken? Die Tuareg-Rebellen haben ja bereits einen großen Teil des Landes eingenommen und Azawad einseitig als unabhängig erklärt.</h3>
 <img style="padding-right: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_nordmali_b.jpg.jpg" height="150" width="224" alt="" />&quot;Dies ist richtig. Die Übergangregierung steht vor einer enormen doppelten, wenn nicht gar dreifachen Herausforderung. Die Lage im Norden mit mindestens zwei Gruppen, die unterschiedliche Interessen verfolgen, kann sie sicherlich nicht ohne die Unterstützung von außen in den Griff bekommen. Die Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung und die Schaffung einer Übergangsregierung ist ein notwendiger erster Schritt dorthin.&quot;  
<h3>Was denken Sie, wie schnell wird sich die Lage in Mali nach Bildung der Übergangsregierung voraussichtlich wieder entschärfen? </h3>
 &quot;Es scheint, als wäre dies zu einem gewissen Grad schon der Fall, aber wir stehen hier noch vor einem sehr langen Prozess. Noch ist die Bildung der Übergangsregierung nicht abgeschlossen und auch sie ist nur ein Übergang. Es vermehren sich die Anzeichen, dass die Militärjunta (CNRDRE) und ihr Präsident Amadou Sanogo nicht vorhaben, schnell von der politischen Bühne in Mali abzutreten. 
Ein Lichtblick für unsere Arbeit ist die Aufhebung der von der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft verhängten Sanktionen. Das stellt eine enorme Erleichterung für unsere Arbeit dar. Wie schnell es in Mali allerdings wieder aufwärts gehen wird, hängt nicht zuletzt auch von der notwendigen internationalen Unterstützung ab. Dabei werde ich übrigens auch immer wieder direkt als Deutscher angesprochen, denn die Bundesrepublik war 1960 das erste Land, das die Unabhängigkeit von Mali anerkannte. Schon wenige Monate später startete die Entwicklungszusammenarbeit. Viele Menschen in Mali hoffen, dass wir - auch ein halbes Jahrhundert später - Mali in dieser schweren Zeit unterstützen.&quot;  
<h3> Haben Sie bereits ihre Rückkehr nach Mali geplant? </h3>
&quot;Ja. Nachdem wir uns nun zwei Wochen ständig gefragt haben, ob wir evakuieren müssen, begleitet uns nun täglich die Frage, ob wir wieder zurückkehren können.&quot;

<i>Das Interview führte Mirjam Greilich.</i>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>2012</category>
			<category>Afrika</category>
			<category>Mali</category>
			<category>Katastrophenhilfe</category>
			<category>Ernährung</category>
			
			<author>mirjam.greilich@adra.de</author>
			<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 09:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Macht mit bei der Schulaktion &quot;Armut und Hunger beenden&quot;</title>
			<link>http://www.adra.de/artikel/macht-mit-bei-der-schulaktion-armut-und-hunger-beenden.html</link>
			<description>Die Kampagne &quot;Schulen – Gemeinsam für Afrika&quot; ruft Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ziel der Aktion ist es, den Schülerinnen und Schülern die Armut und den Hunger in Afrika näherzubringen.  Dafür bietet die Kampagne kostenfrei Unterrichtsmaterialien zu den Themen an sowie einen so genannten  &quot;Ernährungskoffer&quot; mit haptischen  Unterrichtsmaterialien zum Verleih.  Referent/-innen erweitern das Angebot durch einen Bericht ihrer Projekterfahrungen in afrikanischen Ländern.  
<h2>Aktionswettbewerb</h2>
Bis zum <b>29. Juli <span id="sxGenLink10" style="font: inherit; text-decoration: inherit; color: inherit; background-color: inherit; vertical-align: baseline; display: inline; position: static; float: none; top: 0px; left: 0px; background-image: none; padding: 0px; margin: 0px; ">201<span id="sxGenLink_10" style="font: inherit; text-decoration: inherit; color: inherit; background-color: inherit; vertical-align: baseline; display: inline; position: static; float: none; top: 0px; left: 0px; background-image: none; padding: 0px; margin: 0px; ">2</span></span></b> können Klassen und Schulen außerdem ihre Unterrichtsaktionen oder Projekte zum <span id="sxGenLink9" style="font: inherit; text-decoration: inherit; color: inherit; background-color: inherit; vertical-align: baseline; display: inline; position: static; float: none; top: 0px; left: 0px; background-image: none; padding: 0px; margin: 0px; ">Them<span id="sxGenLink_9" style="font: inherit; text-decoration: inherit; color: inherit; background-color: inherit; vertical-align: baseline; display: inline; position: static; float: none; top: 0px; left: 0px; background-image: none; padding: 0px; margin: 0px; ">a</span></span>  Armut und Hunger einreichen und ein interaktives Aktionstheater zu  Armut und Reichtum in Afrika direkt an ihrer Schule gewinnen! <span id="sxGenLink10" style="font: inherit; text-decoration: inherit; color: inherit; background-color: inherit; vertical-align: baseline; display: inline; position: static; float: none; top: 0px; left: 0px; background-image: none; padding: 0px; margin: 0px; "></span>
<link http://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/download/2012/Anmeldung%20zum%20Aktionswettbewerb%202012.doc - external-link-new-window><span id="sxGenLink10" style="font: inherit; text-decoration: inherit; color: inherit; background-color: inherit; vertical-align: baseline; display: inline; position: static; float: none; top: 0px; left: 0px; background-image: none; padding: 0px; margin: 0px;">Hier geht's zum Anmeldeformular</span></link>]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			<category>Afrika</category>
			<category>Armut</category>
			<category>Ernährung</category>
			<category>Kindern helfen</category>
			<category>Bildung</category>
			
			<author>mirjam.greilich@adra.de</author>
			<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 15:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Militärputsch in Mali: ADRA Büro vorübergehend geschlossen</title>
			<link>http://www.adra.de/artikel/militaerputsch-in-mali-adra-buero-voruebergehend-geschlossen.html</link>
			<description>Meuternde Soldaten hatten am Donnerstag die Macht in Mali ergriffen und den langjährigen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[38 Parteien und Organisationen haben sich zu einer Front gegen das Militär zusammengeschlossen. Sie rufen die Bevölkerung zum Widerstand gegen die Militärjunta auf. Diese ist ohnehin unzureichend ausgerüstet, die Struktur in sich marode. So bleibt bislang offen, ob die Junta in der Lage sein wird, das aktuelle Regierungsvakuum zu füllen, oder ob andere Machtzentren versuchen werden, die Gunst der Stunde für sich zu nutzen. 
Auch die Europäische Union hat ihre Entwicklungszusammenarbeit in Mali vorübergehend ausgesetzt, dies betrifft allerdings nicht die humanitäre Hilfe. Aufgrund der Aufstände, Grenzschließungen und Ausgangssperren musste das Regionalbüro von ADRA in Mali am Mittwoch geschlossen werden. 
ADRA Deutschland steht in Kontakt mit Michael Reich, dem Direktor von ADRA Mali. Er beschreibt die Lage als unsicher. &quot;Große Geldgeber für Entwicklungsprojekte haben ihre Arbeit vorerst eingestellt. Inwieweit das auch unsere Arbeit nachhaltig negativ beeinflussen wird, gilt abzuwarten&quot;. Vorerst sind die Arbeiten an unseren Projekten in Mali eingestellt, sobald sich die Situation vor Ort beruhigt, werden die Arbeit umgehend wieder aufnehmen.]]></content:encoded>
			<category>++TOP-NEWS++</category>
			<category>2012</category>
			<category>Afrika</category>
			<category>Mali</category>
			<category>Katastrophenhilfe</category>
			<category>Armut</category>
			<category>Ernährung</category>
			<category>Wasser</category>
			
			<author>mirjam.greilich@adra.de</author>
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 15:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wasser ist Leben</title>
			<link>http://www.adra.de/artikel/wasser-ist-leben.html</link>
			<description>89 Prozent der Weltbevölkerung haben Zugang zu sauberem Wasser, so der Weltwasserbericht der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2></h2>
<h2>Wasser aus dem Hahn oder aus der Quelle</h2>
 <img style="padding-right: 10px; float: left; " src="uploads/RTEmagicC_22032012_wasser_b2_01.jpg.jpg" height="166" width="230" alt="" />Die morgendliche Routine nach dem Aufstehen ist für den 10-jährigen Peter aus Berlin stets gleich. Sein erster Weg führt ins Badezimmer. Dort öffnet er den Wasserhahn, klatscht sich eine Hand voll kühles Nass ins Gesicht und putzt sich unter dem immer noch laufenden Hahn die Zähne. Dann geht er aufs Klo. Schnell noch die Spülung gedrückt, dann springt er unter die Dusche. Nach 10 Minuten des üblichen Hygienerituals steigt Peter sauber wieder aus der Dusche und setzt sich fertig angezogen an den gedeckten Frühstückstisch. 
<img title="Mohammed holt sich Wasser von der Quelle" style="float: right; padding-left: 10px; " src="uploads/RTEmagicC_22032012_wasser_b1.jpg.jpg" height="166" width="230" alt="" />Bei dem kleinen Mohammed aus Somalia verläuft der Tag ganz anders an. Auch er steht um 6.00 Uhr früh auf, allerdings führt ihn sein erster Weg nicht ins Bad, das er ohnehin nicht besitzt. Er nimmt sich den größten Wasserkanister, den er in der 10m² großen Hütte finden kann, in der er mit seiner Mutter und den sechs Geschwistern lebt, und macht sich auf den Weg zur nächsten Trinkwasserquelle. Eine gute Stunde Fußmarsch über eine Steilklippe liegen vor ihm und wenn er mit dem vollen 10L Kanister nach Hause kommt, wird das Wasser gerade einmal für die dringendsten Bedürfnisse reichen – die Hygiene kommt dabei an letzter Stelle. Zum Vergleich: In Deutschland liegt der tägliche Wasserverbrauch pro Kopf bei über 120 Litern und dabei ist der Wasserbedarf für die Herstellung vieler Lebensmittel noch nicht mit eingerechnet.
<h2>800 Millionen Menschen weltweit noch immer ohne sauberes Trinkwasser</h2>
Die Unterschiede werden mehr als deutlich. In Afrika und anderen least developed countries gibt es noch immer zahlreiche Regionen, in denen die Zahl der Bevölkerung, die an die Wasserversorgung angeschlossen ist, bei nur 11 Prozent liegt. In den ländlichen Regionen sind es sogar gerade einmal 3 Prozent. Dies wird in der positiven Bilanz des Weltwasserberichts nicht deutlich. Außerdem sagt die Zahl nichts über die Qualität des Trinkwassers aus und über die Frage, ob sich die Menschen dieses Wasser leisten können. Viele ländliche Regionen sind schwer zu erreichen und die Versorgungskosten daher groß.
<h2>Wasser als Schlüsselfaktor der Entwicklung</h2>
<img style="padding-right: 10px; float: left; " src="uploads/RTEmagicC_22032012_wasser_b3.jpg.jpg" height="250" width="180" alt="" />Der diesjährige Weltwassertag steht unter dem Motto &quot;Wasser und Nahrungssicherheit&quot;, ein Themenspektrum, das ADRA besonders am Herzen liegt, denn Wasser spielt bei der nachhaltigen humanitären Hilfe eine ganz entscheidende Rolle. Knapp 800 Millionen Menschen haben derzeit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ohne eine ausreichende Menge sauberen Wassers sind alle weiteren Hilfeleistungen für sie meist hinfällig, denn vor allem die Wasserversorgung entscheidet oft über Leben und tot.
<b>Auch Hungersnöte wie die kürzliche in Ost-Afrika oder die bevorstehende Krise in West-Afrika sind auf Wassermangel gegründet. </b>
<b>Präzisere Frühwarnsysteme, bessere Vorratshaltungen und ein erfolgreiches Wassermanagement hätten Schlimmeres verhindern können.</b>
<h2>Sauberes Wasser und Hygiene sind eng verbunden</h2>
Doch die Verfügbarkeit sauberen Trinkwassers ist nur ein Teilbereich, auf den wir als Hilfeleistende achten müssen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Sanitärversorgung, die in der Vergangenheit oft vernachlässigt wurde. Ohne Toiletten und ausreichende Hygiene brechen Krankheiten wie Cholera aus, die zu einer Dehydrierung und somit ebenfalls zum Tode führen. Auch hier spielt das Wasser eine wesentliche Rolle. In Hygieneschulungen macht ADRA den Menschen immer wieder deutlich, wie wichtig es ist, sich nach dem Toilettengang und natürlich vor der Zubereitung von Mahlzeiten die Hände zu säubern. Was bei uns bereits seit Jahren in Fleisch und Blut übergegangen ist, ist für viele Menschen in Entwicklungsländern völlig neu.
<h2>Projekte von ADRA im Sektor Wasser und Sanitär</h2>
In Somalia hat ADRA seit der großen Dürre im Sommer vergangenen Jahres Projekte in den Regionen Galmudug und Eyl gestartet. ADRA führt dort Bohrungen durch, um neue Wasserquellen zu erschließen und repariert Brunnen in Galmudug und Puntland. Zusätzlich stellt ADRA tausende Liter sauberes Trinkwasser in Wassertanks zur Verfügung. Durch diese Maßnahmen haben in Somaliland, Zentral Somalia und Puntland insgesamt knapp 120.000 Menschen einen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
<img style="float: right; padding-left: 10px;" src="uploads/RTEmagicC_22032012_wasser_b4.jpg.jpg" height="180" width="250" alt="" />Auch in Haiti verhalf ADRA den Menschen zu sauberem Trinkwasser. Von Mitte Mai 2011 bis Februar 2012 lief unsere Wasseraufbereitungsanlage in Petit Goave auf Hochtouren. Zwischen 30.000 und 40.000 Liter Wasser wurden täglich gereinigt. 1600 Familien hatten so täglich einen Zugang zu 20 Litern sauberem Wasser. Im September 2011 startete ADRA außerdem ein Projekt zur langfristigen Sicherstellung sauberen Wassers. Dabei werden neue Wasserquellen erschlossen und gesichert sowie Brunnen gebaut. Zusätzlich sorgen neue Toiletten für eine bessere Hygiene und ADRA schult die Bevölkerung in den Bereichen Wasser, Hygiene und Sanitär.
In Laos installiert ADRA seit August 2009 Wassersysteme, um die Gesundheit der Menschen zu stabilisieren. 
Auch in Indien ist ADRA nach den Überschwemmungen in Orissa Ende 2011 aktiv. In 12 Dörfern erhöht ADRA mit der Hilfe der Bewohner 60 Brunnen, um sauberes Trinkwasser zu gewährleisten – auch bei einer weiteren Überschwemmung. Außerdem bietet ADRA Hygieneschulungen an. Insgesamt können über 19.840 Menschen direkt von dem Projekt profitieren. 
<b>Es gibt noch viele weitere Projekte, in denen ADRA Menschen ihr Recht auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung ermöglichen will. Dieses Ziel können wir aber nur mit der Unterstützung unserer Spender erreichen. </b>
<b>Helfen auch Sie, denn Wasser ist Leben.</b>
<link 5 - internal-link><img src="uploads/RTEmagicC_Spenden-Button_klein_04.png.png" height="45" width="150" alt="" /></link>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>2012</category>
			<category>Europa</category>
			<category>Deutschland</category>
			<category>Wasser</category>
			
			<author>mirjam.greilich@adra.de</author>
			<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 18:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
