Gesundheit - Ein Menschenrecht!

Vor einem Jahr wurde die Agenda 2030 von 193 Staaten verabschiedet. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) dienen dazu, die Lebensbedingungen von vielen Menschen in den Entwicklungsländern zu verbessern. Unter SDG 3 heißt es, dass "ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleistet und ihr Wohlergehen gefördert" werden soll. Dem hat sich auch ADRA mit verschiedenen Projekten weltweit verschrieben.

Sman Chheang mit ihrer Tochter

“Ich freue mich, dass ADRA in unser Dorf gekommen ist!”

Kambodscha gehört zu den ärmsten Ländern in Südasien. Deswegen hat ADRA in 33 Dörfern des Trapeang Prasat Distrikts ein Projekt gestartet, dass die Ernährung verbessert, Zugang zu sauberem Wasser schafft und die Lebensmittelproduktion erhöht. Besondere Aufmerksamkeit gilt Familien mit Kindern unter fünf Jahren.

Sman Chheang und ihr Ehemann sind Bauern und bauen Reis sowie Maniok an. Sman ist sieben Jahre zur Schule gegangen und kann lesen und schreiben. Damit gilt sie in ihrem Dorf als gut gebildet, weil viele ihrer Nachbarn Analphabeten sind. „Ich freue mich, dass ADRA in unser Dorf gekommen ist. Denn ich kann mehr darüber lernen, wie ich meine Tochter gesund ernähre und mehr Gemüse anbauen kann. Dank ADRA kann ich durch die Landwirtschaft mehr Einkommen erwirtschaften und meine Familie gut versorgen.“

“Ich habe wieder neue Hoffnung!”

Genitalbeschneidung der Frau und frühe Verheiratung von Mädchen sind in Kenia nach wie vor verbreitet. Sie erhöhen das Risiko eines Geburtsstillstands und damit von Geburtsfisteln. Die Folgen sind Infektionen, Inkontinenz, schlechter Geruch, Depressionen, Schmerzen und Ausschluss aus der Gesellschaft. So ist es auch Stella ergangen. Rekonstruktive Chirurgie hat ihr jetzt ein neues Leben geschenkt:

„Meine Ehe wäre fast zerbrochen. Aber die Behandlung durch ADRA hat mir wieder Hoffnung gegeben. Ich werde jetzt meine Schulbildung fortsetzen, da ADRA mich bei den Schulgebühren unterstützt", sagt Stella bei ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus. Ihr Leben mit der Geburtsfistel war furchtbar. Sie konnte an keinen gesellschaftlichen Anlässen teilnehmen und war sehr schüchtern. Für sich alleine und ohne Freunde konnte sie ihr Leben nicht mehr genießen. „Jetzt bin ich sehr glücklich", sagt sie.

“Ich bin sehr froh, ein Teil dieses Projekts zu sein!”

Die Menschen in der Oudomxay-Provinz in Laos leben unter schlechten hygienischen Bedingungen und verfügen nur begrenzt über sauberes Trinkwasser. ADRA führt hier ein integriertes Ernährungs-, Wasser- und Gesundheitsprojekt durch. Neben Schulungen zur richten Ernährung und Vorbeugung von Krankheiten werden die Sanitäreinrichtungen und die Wasserversorgung von 1.300 Haushalten verbessert.

Frau Xan wünscht sich eine saubere Umgebung und bessere Lebensbedingungen für die Bewohner ihres Dorfs. Ihre Familie ist sehr arm und sie verfügt über keine Schulbildung, was es ihr erschwert, ein besseres Einkommen zu erzielen. Dank ADRA hat sie schon gelernt, wie sie gesunde Mahlzeiten für ihre Familie zubereitet und wie man die Hygiene – auch durch die Nutzung von Latrinen – verbessert. „Ich bin sehr froh, ein Teil dieses Projektes zu sein und meiner Gemeinschaft dabei zu helfen, sich weiterzuentwickeln.“

Medizinische Versorgung rettet Leben

In Hudaidah/Jemen ist ADRA mit zwei mobilen medizinischen Einheiten in verschiedenen Distrikten unterwegs, um die medizinische Grundversorgung sicherzustellen. Denn in weiten Teilen des Landes herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände. Viele Familien fliehen aus ihrer Heimat und suchen in Flüchtlingscamps Zuflucht. Eine medizinische Grundversorgung für diese Menschen ist nicht geregelt. ADRA unterstützt die Betroffenen und versorgt Kinder und Mütter, die unter Mangelernährung leiden.

So auch dieses Kleinkind. Als die Ärzte es vorfanden, war es dehydriert, hatte Fieber und eine Lungenentzündung. Dank ADRA und einer intensiven medizinischen Behandlung hat es überlebt und sich gut entwickelt.

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