Erdbeben Haiti
Erdbeben Haiti 2010 - ADRA beginnt mit Hilfsmaßnahmen
Über das schwere Erdbeben in Haiti und seine verheerenden Folgen für die Bewohner auf der Karibikinsel Hispaniola zeigte sich die Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Mittelamerika erschüttert.
"Das Leid und die Not durch das Erdbeben in Haiti sind unvorstellbar groß. Das Land und die Helfer stehen vor riesigen Herausforderungen", betonte deren Präsident, Pastor Israel Leito. Unter den 9,6 Millionen Einwohnern Haitis befänden sich auch etwa eine halbe Million Adventisten samt ihren Familienangehörigen, teilte Leito mit.
Erdbeben Haiti - ADRA leistet Soforthilfe
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Haiti habe mit der Verteilung von Nahrungsmitteln und Trinkwasser begonnen, sagte deren Direktor, Wally Amundson (Port-au-Prince). "Wir nutzen dafür noch vorhandene Spendengelder." Ketteline Israel, Mitarbeiterin des ADRA Büros in Haiti, berichtete von zusammengestürzten Gebäuden, Toten, Verletzten und chaotischen Zuständen.

- Erdbeben Haiti
ADRA International, ADRA Kanada und die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Mittelamerika haben als Soforthilfe 85.000 US-Dollar (58.000 Euro) zur Verfügung gestellt. Die Summe soll innerhalb von einer Woche auf eine halbe Million US-Dollar (345.000 Euro) aufgestockt werden.
Erdbeben Haiti - Spenden dringend benötigt
Die deutsche ADRA-Organisation in Weiterstadt bei Darmstadt sendet laut ihrem Pressesprecher Heinz-Hartmut Wilfert einen Mitarbeiter ins Katastrophengebiet, um Hilfsmaßnahmen zu koordinieren.
ADRA Deutschland bittet um Spenden für die Opfer des Erdbebens Haiti auf das Konto 020 007 0209 bei der Commerzbank Darmstadt (BLZ 508 800 50). Stichwort: Katastrophenhilfe.
