Empfehlen

Gesundheit - humanitäre Hilfe in Schwellen- und Entwicklungsländern

Gesundheit ist unser aller höchstes Gut; gleichzeitig ist es eine wesentliche Grundlage für die Lebensqualität und die Handlungsfähigkeit – auch und gerade in den Entwicklungsländern. Aus diesem Grunde ist die humanitäre Hilfe fester und zentraler Bestandteil der Hilfsorganisation ADRA. Ziel ist es, ebenso die Voraussetzungen für ein gesundes Leben in diesen Ländern zu schaffen als auch die Folgen von Krankheit, Folter und Verstümmelung (wie etwa durch Beschneidungen) langfristig zu beseitigen.

Die Gesundheitsförderung in den Entwicklungs- und Schwellenländern gehört zu den fünf Säulen, auf denen die Arbeit der Hilfsorganisation ADRA fußt. Einerseits zählt hierzu die konkrete Versorgung hilfsbedürftiger Menschen in Krisenregionen – etwa von Kriegsopfern oder nach Naturkatastrophen. Doch auch die Missstände durch mangelnde Infrastrukturen, fehlende Krankenhäuser und fehlendes, fachkundiges Personal, sowie ein Mangel an Medikamenten erschweren die Versorgung der Menschen in diesen Gebieten.

Das "Recht auf Unversehrtheit" zählt in Deutschland zu den Grundrechten, die für jeden Menschen absolute Gültigkeit besitzen. Ganz anders in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Hier müssen jeden Tag Millionen von Menschen entweder unter den Folgen von Kriegen oder Misshandlungen leiden. Auch die Zahl der Todesopfer, die täglich zu beklagen sind, nehmen ein nach wie vor erschreckendes Ausmaß an.

Gesundheit muss gerade in der heutigen Zeit der gegenseitigen Abhängigkeit (Interdependenz) weltweit als ein Menschenrecht anerkannt werden – seine Beachtung, insbesondere in den Entwicklungs- und Schwellenländern hat daher für die Hilfsorganisation ADRA absolute Priorität. In unserer projektbezogenen Hilfe setzen wir uns dafür ein, dass den Menschen in diesen Ländern sowohl medizinisches Personal als auch Einrichtungen zur Verfügung stehen, welche die Anforderungen an hygienische Standards erfüllen können.

Die Hilfsorganisation ADRA macht sich in der Katastrophenhilfe stark und setzt sich für die AIDS-Prävention in all jenen Ländern ein, in denen Millionen an den Folgen von AIDS sterben. Um eine langfristige Hilfe zu gewährleisten, ist es aus Sicht von ADRA Deutschland erforderlich, in diesen Ländern die so wichtige Aufklärungsarbeit zu leisten. Humanitäre Hilfe besteht letztlich daraus, Menschen mit Nahrung, Kleidung, Medizin und Wissen zu versorgen. Langfristig müssen sich die Menschen selbstständig versorgen können. Hilfe zur Selbsthilfe ist daher ein Leitmotiv, dem die Hilfsorganisation ADRA in ihrer Tätigkeit ebenso erfolgreich, wie konsequent folgt.

Gesundheit

Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.
Sebastian Kneipp

Leider bewahrheitet sich diese Aussage in Bezug auf mangelnde Gesundheit in den Entwicklungsländern jeden Tag aufs Neue. Symptome, die in den Industrienationen frühzeitig erkannt und behandelt werden können, führen in Entwicklungsländern in den meisten Fällen zu schweren Krankheiten.

Der Großteil der dort lebenden Bevölkerung ist sich seines höchsten Gutes, der Gesundheit, gar nicht bewusst. Das zeigt auch die erschreckend hohe Verbreitung von AIDS. Um die eigene Gesundheit zu schützen, müssen die Menschen über diese lebensbedrohliche Krankheit aufgeklärt werden.

Prävention

Prävention ist daher ein wichtiges Stichwort, wenn es um die Sicherung ihrer Gesundheit geht und die Krankheit nicht die Hauptrolle im Alltag dieser Menschen spielen soll.