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Flüchtlinge - überall und doch nirgends zuhause

Die Gründe, weshalb Menschen aus ihrem Heimatland vertrieben werden, sind recht vielfältig. In den meisten Fällen führen die politischen Bedingungen, Rassendiskriminierung, als auch die Angehörigkeit zu einer ethnischen oder religiösen Gruppe, zu einer Vertreibung. Dies sind Missstände, die wir im Zeitalter der Globalisierung nicht missachten dürfen. Aus diesem Grunde setzt sich die Hilfsorganisation, gemeinsam mit starken Partnern, dafür ein, dass Flüchtlinge langfristig eine Heimat finden.

8,4 Millionen Flüchtlinge diese Zahl nennt die Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) im Jahre 2006. Um diese Zahl auch in Zukunft zu senken, führt die staatlich anerkannte Nichtregierungsorganisation ADRA Hilfsprojekte in über 40 Ländern durch. Unsere Herausforderung ist, diese Menschen zunächst mit Nahrungsmitteln, sauberem Wasser und Kleidung zu versorgen, um Ihnen langfristig ein eigenständiges und vor allem unabhängiges Leben zu ermöglichen.

 

Hilfe für Flüchtlinge und Inlandsvertriebene (IDPs)

Die Hilfsorganisation ADRA setzt sich sowohl für Flüchtlinge als auch für Inlandsvertriebene (IDPs), d. h. aus ihren Dörfern vertriebene, aber nach wie vor im Land lebende Menschen, ein. In dem Projekt "Wasserversorgung für Inlandsvertriebene und Gastgemeinden" in Birma (Myanmar) konnte ADRA Deutschland 2008 erreichen, dass heute über 90 Prozent der Menschen in 16 Dörfern der Regionen Laokai, Namtit Townships und Northern Shan State in Birma mit sauberem Wasser und sanitären Anlagen versorgt sind.

Dieses und andere Projekte zeigen, dass wir Flüchtlingen und Inlandsvertriebenen eine neue Heimat geben können, in der Sie sowohl versorgt sind und auch sich selbst versorgen können. Dies ist der Anspruch der Hilfsorganisation ADRA - Hilfe zur Selbsthilfe. 

Wenn Sie mehr über die Hilfsprojekte von ADRA Deutschland oder speziell zu projektbezogenen Hilfen für Flüchtlinge und Inlandsvertriebene erfahren möchten, stehen Ihnen dafür die nachfolgenden Seiten zur Verfügung. Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen zu der Hilfsorganisation ADRA, zu Spenden oder zur Mitarbeit.

Flüchtlinge

Es gibt zu viele Flüchtlinge, sagen die Menschen. Es gibt zu wenig Menschen, sagen die Flüchtlinge.
Ernst Ferstl

Die Zahl der Flüchtlinge in den Entwicklungsländern ist erschreckend hoch – und sie wächst scheinbar unaufhaltsam weiter. Kriege, Naturkatastrophen, religiöse Verfolgung. Es gibt viele Gründe, die Menschen zu Flüchtlingen machen. Umso wichtiger für sie ist, dass es auch Menschen gibt, die ihnen in ihrer Not unter die Arme greifen.

Flüchtlingshilfe bedarf vor allem Menschlichkeit. Flüchtlinge haben alles stehen und liegen gelassen, um zumindest ihr Leben zu retten. Leider bleiben bei so einer überstürzten Flucht auch Freunde und Verwandte zurück.

Heimat schaffen

Ziel ist es, Flüchtlingen nicht nur kurzfristig zu helfen, sondern ihnen auch auf lange Sicht wieder ein erträgliches Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen.