Jetzt zeigt sich, wie effektiv die Hilfe bisher war
Die heftigen Schnee- und Regenfälle in Pakistan schränken die Hilfe im Erdbebengebiet seit dem 1. Januar stark ein. Wie das Koordinierungsbüro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) berichtet, sind Hubschrauberflüge beinahe unmöglich und viele Straßen blockiert. Schneefälle von bis zu 50 Zentimetern lassen in einigen Camps die Zelte zusammenbrechen. Auch vom Erdbeben beschädigte Häuser sind einsturzgefährdet. Benötigt werden nun vor allem Gummistiefel und Regenbekleidung für Kinder sowie Plastikplanen und Werkzeuge, um die Zelte schneefrei und trocken zu halten.
Das ADRA-Netzwerk konnte dank zahlreicher Spenden den Betroffenen bereits mit mehr als 4 300 Notunterkünften, 2 800 Zelten – darunter 60 Großraumzelte von ADRA Deutschland - 101 500 warmen Decken und 1 120 Holzöfen beistehen. Auch Lampen, Nahrungsmittelpakete und Wasserkanister verteilten ADRA-Mitarbeiter an die Familien. Fünf geschulte einheimische Frauen verteilen etwa 3 000 Hygienepakete in den Lagern.