Regierung Nordkoreas hat im vergangenen Herbst alle Hilfsorganisationen aufgefordert, zum Januar 2006 ihr ausländisches Personal aus dem Land abzuziehen und Leitung und Begleitung der Projekte an Einheimische zu übergeben.
Nach einigen Jahren erfolgreicher Projektarbeit in Nordkorea hat die Regierung Nordkoreas im vergangenen Herbst alle Hilfsorganisationen aufgefordert, zum Januar 2006 ihr ausländisches Personal aus dem Land abzuziehen und Leitung und Begleitung der Projekte an Einheimische zu übergeben. Das ausländische Personal erhalte die Erlaubnis, während einiger Wochen im Jahr einen Besuch an den Projektorten abzustatten.
ADRA hat zahlreiche Projekte für Kinder, Ernährung, Gesundheit und erneuerbare Energien im Lande durchgeführt. Angesichts dieser neuen Bedingung der Nordkoreanischen Regierung hat ADRA entschieden, seine Aktivitäten im Land zu unterbrechen und sein Büro in Pjöngjang auf unbestimmte Dauer zu schließen. Als letzter Mitarbeiter der ADRA-Direktor Marcel Wagner das Land am 10. Januar 2006 verlassen.
Sollten sich die Bedingungen in der Zukunft so ändern, dass ADRA wieder Projekte im Lande zugunsten der Menschen durchführen kann, wird ADRA die Arbeit in diesem Land gern wieder aufnehmen.