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02. März 2012

Dieser Artikel wurde am
02. März 2012 von Axel Schroeder veröffentlicht.
Projektförderer:
Aktion Deutschland hilft


So hilft ADRA in der Sahelzone

Um die Not der Menschen in der Sahelzone zu lindern, plant ADRA zunächst die Verteilung von Nahrungsmitteln in Mali. Damit die reine Verteilung von Nahrungsmitteln aber nicht zur Abhängigkeit führt, werden sogenannte "Cash for Work" und "Cash for Training" Workshops angeboten. So sollen der notleidenden Bevölkerung wichtige Fähigkeiten vermittelt werden, die langfristig zur Bekämpfung der Hungersnot dienen. Das dadurch verdiente Geld wiederum stärkt die Binnennachfrage und führt dazu, dass der lokale Markt wieder attraktiver für die Händler wird.

Einzig die Kinder sollen gezielt durch Nahrungslieferungen an Schulen direkt versorgt werden. Die Folgen von Unterernährung bei Kindern und die damit verbundenen Spätfolgen wie verminderte Leistungsfähigkeiten im körperlichen und geistigen Sinne, gehören laut der UNO zu den Hauptgründen, warum ein Land nicht aus dem Armutskreislauf kommt. Hier muss und will ADRA ansetzen!

Zur langfristigen Stabilisierung der Lage sollen vor allem Schulungen für verbesserte Anbaumethoden in Mali durchgeführt werden, die an die veränderten Klimabedingungen angepasst sind. Zusätzlich fördert ADRA den Anbau von Nahrungsmitteln in Gemüsegärten. Dazu verteilt ADRA Setzlinge und Werkzeuge.

Jetzt gilt es frühzeitig zu handeln! Deshalb ist unser Ziel von ADRA, eine schlimmere Krise wie die in Ost-Afrika zu verhindern und nachhaltige Hilfe zu generieren, die die Menschen dabei unterstützt, auf zukünftige Krisenherde besser vorbereitet zu sein. Im Sommer, in der natürlichen Trockenperiode, steht zur befürchten, dass sich die Lage weiter Zuspitzen wird. Eile ist das Gebot der Stunde!

 

Helfen Sie jetzt.

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Die Sahelzone

Die Sahelzone

Anbau von Nahrungsmitteln in Gemüsegärten am Beispiel Zimbabwe

Anbau von Nahrungsmitteln in Gemüsegärten am Beispiel Zimbabwe