Mitte Mai verfolgten die Medien die Hochwassermeldungen aus Polen. Tausende verloren ihre Wohnung - Straßen sind überschwemmt, einige Städte waren tagelang nicht zu erreichen. Viele Bauern haben durch die Überschwemmungen ihr Vieh verloren – ihre Existenzgrundlage. ADRA leistet vor Ort Hilfe.
Kaum zwei Wochen nach den ersten Hochwassermeldungen brach eine zweite Flut über das Land herein. Gewitter und heftige Niederschläge erhöhten mit ihren Wassermassen den Druck auf bereits vorgeschädigte Dämme.
An der Weichsel gaben viele nach, 3500 Menschen in Sandomierz gerieten samt ihren Helfern in Lebensgefahr. Im benachbarten Tarnobrzeg mussten 4000 Einwohner evakuiert werden. Die meisten von ihnen weigerten sich allerdings, weil sie ihr Eigentum nicht verlassen wollten.
Die Regierung von Polen bat bei den Hilfsorganisationen zunächst im Lande, dann aber auch international um Hilfe. ADRA Polen war sofort zur Stelle und verteilte über die Kirchengemeinden und ihre freiwilligen Helfer alles, was für die Übernachtung in den Notunterkünften und zur persönlichen Hygiene notwendig war.
Auch an ADRA Deutschland gelangte der Notruf der polnischen Partnerorganisation. Sobald die Wasser abgelaufen und die Häuser gereinigt sind, benötigen die Menschen in Polen schnellstens unsere Trockengeräte, damit sich in den feuchten Wänden kein Schimmel bildet und die Menschen noch vor Einbruch des strengen Winters wieder einziehen können.
Zusätzlich zu den Trockner müssen ausgebildete Techniker eingesetzt werden, die die Hausbewohner fachlich über die korrekte Trocknung und anschließende Renovierungsmöglichkeiten beraten. Um den Menschen in den Hochwassergebieten ausreichende Hilfeleistungen dieser Form geben zu können, benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung!
++Spenden für Polen++
Konto-Nr.: 2 000 702 09
BLZ: 508 800 50 | Commerzbank Darmstadt
Stichwort: M201003 | "Flut Osteuropa"