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23. Mai 2011

Dieser Artikel wurde am
23. Mai 2011 von Mirjam Greilich veröffentlicht.
Projektförderer:
Gemeinsam für Afrika


Frauen in Afrika: Der Schlüssel zur Entwicklung

In Afrika tragen Frauen in großem Maße zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung bei. 80 Prozent der Nahrungsmittel werden allein von Frauen produziert - außerdem leiten sie fast die Hälfte der kleinen und mittleren Betriebe. Ein Großteil des erwirtschafteten Einkommens von Frauen in Afrika fließt direkt in Gesundheit, Bildung und Wohlergehen der Familie.

Doch obwohl Frauen eine Schlüsselrolle in vielen Entwicklungsprozessen spielen, stehen gerade die Frauen in Afrika in einem starken Abhängigkeitsverhältnis. Gerade der Zugang zu Bildung, Eigentum, Krediten und Dienstleistungen bleibt ihnen oft verwehrt.

ADRA setzt sich daher im Bündnis "Gemeinsam für Afrika" ganz aktiv und im Sinne der Millenniums-Entwicklungsziele für eine Stärkung der Frauenrecht in Afrika ein. Nicht zuletzt wirkt sich eine Förderung der Frauen in Afrika auch positiv auf die Reduzierung der Armut aus. 

Gründe für eine Stärkung der Frauen in Afrika

  • Ein Zugang zu einfachsten Gesundheitsdienstleistungen für Frauen in Afrika könnte 80 Prozent der Todesfälle bei Schwangerschaft und Geburt vermeiden
  • Je höher der Bildungsgrad der Mutter, desto geringer ist die Säuglings- und Kindersterblichkeit
  • Besserer Zugang zu Kapital- und Finanzdienstleitungen für Frauen fördert die Erweiterung bestehender Betriebe und den fairen Handel

Afrikas Zukunft ist weiblich.