

Es ist schon wieder über sechs Monate her, dass ein Erdbeben der Stärke 8,8 den Westen Südamerikas heimsuchte. Nach verschiedenen Soforthilfemaßnahmen sind nun auch erste Erfolge im Hinblick auf Übergangsunterkünfte für die obdachlos gewordenen Menschen zu vermelden.
Wie geplant konnte ADRA Deutschland den Opfern in der Stadt Chillan 100 Übergangshäuser zur Nutzung übergeben. Damit endet für die Familien das Leben in Zelten und Notunterkünften. Sehnsüchtig haben sie auf diesen Tag gewartet, an dem sie den Rest ihres Hausstandes in ihr Holzhäuschen tragen konnten. Überglücklich und voller Dankbarkeit richten sie sich sofort in den Häusern ein.
Die Übergangshäuser in Chile sind so stabil gebaut, dass sie mindestens für die kommenden drei Jahre eine sichere Unterkunft auf 18 Quadratmetern bieten. Sie sind auf einer Beton-Platte verankert und haben innen und außen verschalte Wände mit einer Isolierung. Das Dach ist mit Wellblech, Dachpappe und einer innenliegenden Holzverkleidung dreifach gedichtet. Zwei gleich große Zimmer lassen eine beschränkte funktionale Trennung zu. Insgesamt baut das ADRA-Netzwerk 1.000 Häuser dieser Art.
Damit die Häuser nicht zur dauerhaften Siedlung werden, muss in den kommenden Jahren der Wiederaufbau funktionieren. Auch dabei wird ADRA mithelfen, denn viele Familien haben nicht die finanziellen Voraussetzungen, ihr Leben aus eigener Kraft wieder in die Normalität zurückzuführen. Auch können und wollen wir uns nicht damit zufriedengeben, die vor dem Beben bestehende Armut wiederherzustellen.
ADRA bittet daher weiterhin um Spenden für die Menschen in Chile!
Commerzbank Darmstadt
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BLZ: 508 800 50
Stichwort: "Erdbeben Chile"