Kleines ABC der Humanitären Hilfe

An dieser Stelle finden Sie kurze Erklärungen zu wichtigen Begriffen der humanitären Hilfe. Pro Woche kommt ein neues Video hinzu.

A wie Armut

Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Erde leben am Rande des Existenzminimums. Sie leben in einem Teufelskreis aus Armut und Hunger.

B wie Bildung

Bildung soll die Persönlichkeit entwickeln und ein erfülltes Leben ermöglichen. Aber nicht alle Menschen auf der Welt haben die Chance auf Bildung.

C wie Chancengleichheit

Chancengleichheit bezeichnet in modernen Gesellschaften das Recht auf einen gleichen Zugang zu Lebenschancen für alle Menschen.

D wie DZI-Spendensiegel

Das DZI Spendensiegel ist das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen. Es belegt, dass eine Organisation mit ihren Spenden sorgfältig umgeht.

E wie El Niño

El Niño ist eine Klimaanomalie, die sich hauptsächlich im Pazifikraum ereignet und eine Umkehrungen der normalen Wettersituation hervorruft.

F wie Flüchtlingshilfe

Niemand verlässt seine Heimat ohne Grund. Derzeit sind mehr als 65 Millionen Menschen auf der Flucht vor Hunger, Verfolgung oder Krieg und benötigen Hilfe.

G wie "Gemeinsam für Afrika"

100 Prominente aus Kultur, Sport und Medien unterstützen dieses Bündnis. Mit über 5000 Projekten wird so ein Beitrag zur Entwicklung Afrikas geleistet.

H wie Hilfe zur Selbsthilfe

Nur wenn die Betroffenen eigene Strategien haben und sich selbst helfen können, ist nachhaltige Entwicklung möglich. Sie benötigen Hilfe zur Selbsthilfe.

I wie Inklusion

Inklusion ist das Gegenteil von Ausgrenzung und ist ein Menschenrecht. Dafür muss die Gesellschaft Voraussetzungen schaffen.

J wie Jugendrechte

Von Kindern und Jugendlichen hängt die Entwicklung einer Gesellschaft ab. Deswegen ist die Wahrung der Jugendrechte wichtig für die humanitäre Hilfe.

K wie "Aktion Kinder helfen Kindern!"

Jedes Jahr zu Weihnachten werden im Rahmen der "Aktion Kinder helfen Kindern!" Pakete für Kinder in Osteuropa gepackt. Jeder kann mitmachen!

L wie Landwirtschaft

In den Entwicklungsländern leben die meisten Menschen von der Landwirtschaft. Klimakatastrophen wie Flut und Dürre sind für die Kleinbauern eine Gefahr.

M wie Mikrokredite

Mit Hilfe von Mikrokrediten können arme Bevölkerungsgruppen ihre Ideen verwirklichen und eigenes Geld verdienen. Mikrokredite sind Hilfe zur Selbsthilfe.

N wie Nachhaltigkeit

Hilfsprojekte müssen nachhaltig sein. Das heißt, die Lebensbedingungen der Menschen sollen sich dauerhaft verbessern und sie sollen sich auf lange Sicht selbst helfen können.

O wie OECD

Die OECD bietet den Regierungen ein Forum der Zusammenarbeit an. Zum Wohle der Bürger.

P wie Prosperität

Prosperität ist ein positiver Begriff aus der Wirtschaft. Durch Innovationen und die Zunahme von Jobangeboten wird die Produktivität gesteigert und damit der Gewinn. Für die Gesellschaft bedeutet das mehr Wohlstand.

Q wie Qualität

Humanitäre Hilfe muss gegenüber der Politik und den Spendern nachprüfbar sein. Dazu sind Qualiltätsstandards wichtig.

R wie Resilienz

Die Fähigkeit Belastung standzuhalten und zu bewältigen, das ist Resilienz. Bewältigungsmechanismen zu entwickeln und anzuwenden kann man lernen.

S wie Shelter

In Katastrophengebieten werden manchmal ganze Dörfer zerstört und die Häuser unbewohnbar. Hilfsorganisationen errichten dann Unterkünfte für die Notversorgung.

T wie Transparenz

Transparenz bedeutet Kontrolle zuzulassen. Ist der Verbleib der finanziellen Mittel nachvollziehbar, ist das Vertrauen in die Hilforganisation gestärkt.

U wie Umweltschutz

Einige Länder sind immer wieder von extremen Wetterbedingungen betroffen. Daraus folgen Dürre oder Überflutung. Kluge Maßnahmen wie erneuerbare Energien sind notwendig, um die Umwelt nachhaltig zu schützen.

V wie "Vergessene Krisen"

In der Öffentlichkeit werden oft nur aktuelle Krisen thematisiert. Dabei sind die alten Krisen nicht verschwunden und bedeuten großes Leid. Unser Handeln oder Unterlassen macht den Unterschied.